Pfarrgemeinde St. Martin Zorneding

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zum Memorandum

Artikel von Willy Genal und Stephan Kruip  (Oster-Pfarrbrief 2011)

Antwort von Markus Zurl (Oster-Pfarrbrief 2011)

Reaktionen aus der Pfarrgemeinde


Gemeinsam in die Zukunft … im ernsthaften Dialog! 

Im Sommerpfarrbrief 2010 haben wir unseren ersten Kontraste-Artikel mit einem Appell des Bamberger Bischofs Schick angesichts der Krise begonnen: „Tretet nicht aus, sondern auf!“ Als hätten sie diesen Appell wörtlich genommen, haben Professorinnen und Professoren der katholischen Theologie ein Memorandum ins Internet gestellt (http://www.memorandum-freiheit.de), das inzwischen von mehr als 250 Theologen im Lehramt und über 55.000 Gläubigen unterzeichnet wurde. Das Themenspektrum des Memorandums ist breit.

Struktur und Gemeinde

Die Pfarrgemeinde St. Martin ist derzeit personell vergleichsweise sehr gut versorgt - „möge dieser Zustand nie enden…“, wünscht sich sicherlich jeder. Typisch für katholische Pfarreien ist unsere Situation nicht: Bedingt durch den Mangel an Priestern entstehen XXL-Gemeinden, die Seelsorger werden darin leicht verheizt. Nicht jeder Priester ist für einen solchen Managerjob geeignet, wie unsere Gemeinde bereits zweimal erleben musste. Aufgaben, die bisher von den Seelsorgern wahrgenommen wurden, müssen auf ehrenamtliche Kräfte verteilt werden. Aber wie schaut es mit der Verteilung von Entscheidungskompetenzen aus? Behalten alle Pfarreien ihren Pfarrgemeinderat? Wie wird die Sitzverteilung in den Kirchenverwaltungen geregelt? Die Antworten der Diözese München-Freising sind bekannt: Gemeindestruktur-Reform und Zukunftsforum.

Der Einsatz von Priestern aus dem Ausland kann eine fruchtbare Bereicherung sein, zerstört jedoch manchmal auch intakte Gemeindestrukturen. Welche Alternative bleibt also, um dem Priestermangel zu begegnen? Die Abschaffung des Pflichtzölibats und die Einführung der Ordination von Frauen. Aber der Vatikan und die Bischofskonferenz lehnen dies aus von uns nicht nachvollziehbaren Gründen kategorisch ab, u.a. mit dem Killerargument: „Die Abschaffung des Pflichtzölibats beseitigt doch nicht alle Probleme der Kirche!“ Wenn man jedoch berücksichtigt, dass 

  • in manchen Diözesen z.Zt. mehr Priester als Familienväter ausscheiden als neue ordiniert werden,
  • es viele verheiratete Diakone gibt, die als Priester in Frage kämen,
  • die Ordination von Frauen ein großes Potential darstellt (man denke nur an die inzwischen deutliche Überzahl weiblicher Ministranten),

könnten diese Maßnahmen doch zu einer Entschärfung dieses, wenn auch nicht aller Probleme führen. In jeder Organisation werden im Notfall erfolgversprechende Lösungsansätze umgesetzt. Warum nicht in der Kirche? 

Die Glaubwürdigkeitskrise der Kirche

Die Missbrauchsfälle im Allgemeinen und das Ergebnis des von Kardinal Reinhard Marx in Auftrag gegebenen Gutachtens im Besonderen (zum Weiterlesen oder SZ 07.12. S.12 und 15.12.2010 S. R8), decken in beängstigenden Umfang systematische Schwächen in der Institution Kirche auf. Hans Küng kommt sogar zu dem Schluss, das der Pflichtzölibat allein für die innerklerikalen Strukturprobleme verantwortlich sei, die dazu führten, dass Pädophilie nicht unterdrückt und Täter gedeckt würden (Hans Küng in SZ 27./28.02.2010 Außenansicht).

Bischof Mixa veruntreut jahrelang Gelder, gibt Schläge gegen Kinder erst scheibchenweise zu, mischt sich stets mit hohem moralischen Anspruch in die öffentliche Diskussion ein und erkennt am Ende noch nicht einmal, dass er wohl Fehler gemacht hat. Der Papst wendet sich rückwärts (Tridentinische Messe), düpiert den Islam, statt der Verständigung Raum zu geben, fördert erzkonservative Kräfte, die sich z.T. sogar offen gegen die kirchliche Lehrmeinung stellen und nimmt illegal ordinierte Bischöfe der Pius-Bruderschaft in die Kirche auf. Der Bischof von Cordoba verbreitet Verschwörungstheorien (unter Berufung auf den Kurienkardinal Antonelli) von einem angeblichen Unesco-Programm der UNO, das zum Ziel habe, die Hälfte der Weltbevölkerung homosexuell werden zu lassen (SZ 03.01.2011 S.8 und Welt online). 

Kann man da ernsthaft behaupten, die Hauptursache für die hohe Anzahl an Kirchenaustritten sei eine Gottes- oder Glaubenskrise? Es ist wohl eher eine hausgemachte Glaubwürdigkeitskrise, die diese Menschen veranlasst, ihren Glauben (oder was noch davon übrig ist) vor der Institution zu schützen.

Es stellt sich für uns die Frage, ob die Institution selbst mit der Lösung der Probleme nicht möglicherweise überfordert ist. Denn der Mathematiker Kurt Gödel hat in seinem Unvollständigkeitssatz bewiesen, dass ein System nicht zum Beweis seiner eigenen Widerspruchsfreiheit verwendet werden kann. Analog muss man annehmen, dass Institutionen ohne geeignete Kontrollmaßnahmen unabhängiger Instanzen von außen nicht in der Lage sind, sich selbst zu heilen. 

Eine vom Pastoraltheologen Paul Zulehner initiierte Befragung von Pfarrern kommt zu dem Ergebnis, dass in sakramentalen und ökumenischen Fragen erhebliche Differenzen bestehen zwischen Pfarrern und der Kirchenleitung. Auch die Vorstellungen des Kirchenvolks und der Kirchenleitung klaffen demnach immer mehr auseinander.  

Kommunikation und Respekt

Jeder Christ ist in erster Linie seinem Gewissen verantwortlich. Die Möglichkeiten zur Lebensgestaltung sind heute vielfältig. In jedem Bekanntenkreis finden sich Partnerschaften, die sich geschlossen und aufgelöst haben, genauso wie Partnerschaften zwischen Menschen gleichen und verschiedenen Geschlechts. Wenn Respekt vor dem individuellen Gewissen ernst genommen werden soll, müssen alle diese Lebensformen eingeschlossen werden. An dieser Stelle ist daher die Unterstützung und nicht die Bevormundung durch die Kirche gefordert. Als moralische Instanz gehört es unbestreitbar zum Auftrag der Kirche, aus dem Geist des Evangeliums wo nötig Kritik an der Gesellschaft zu üben. Dies wird allerdings nur dann akzeptiert, wenn die Repräsentanten der Institution Kirche selbst glaubwürdig sind und die sich verändernden Lebensumstände in der Kritik berücksichtigen. Geschieht dies nicht, läuft die Kritik ins Leere. 

Der Kardinalstaatssekretär Sodano sagte während der Osterpredigt zu den Missbrauchsvorwürfen: "Heiliger Vater, das Volk Gottes ist mit Dir und wird sich nicht von dem unbedeutenden Geschwätz dieser Tage beeinflussen lassen". Solche Aussagen lassen die fehlende Wertschätzung des hohen Klerus gegenüber dem Kirchenvolk erahnen. Ein ernsthafter Dialog erfordert gegenseitigen Respekt. Unter diesem gegenseitigen Respekt sollte ein „offener Dialog über Macht- und Kommunikationsstrukturen, über die Gestalt des kirchlichen Amtes und die Beteiligung der Gläubigen an der Verantwortung, über Moral und Sexualität“, geführt werden, wie es das Memorandum vorschlägt. Damit dieser Dialog letztlich erfolgreich sein kann, ist „eine Kultur des Miteinanders – bei der Priester und Laien sich auf Augenhöhe befinden“ ohne Alternative (SZ Außenansicht 21.09.2010).

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass auch ein Dialog der Kirche mit den Naturwissenschaften zu den neuen Erkenntnissen aus Quantenmechanik und Kosmologie nicht fehlen darf.  

Wilhelm Genal und Stephan Kruip

 Literatur zum Weiterlesen: Benedikt XVI: „Glaube, Wahrheit , Toleranz“; Hans Küng: „Der Anfang aller Dinge“; Amit Goswami: „Das bewusste Universum“; Roger Penrose: „The Road to Reality“; Martin Bojowald: „Zurück vor den Urknall“).


Artikel Pfarrbrief „Wie geht’s mir mit dem Memorandum“

Seit ein paar Wochen wird innerhalb der Kirche viel über ein Memorandum von Theologie-Professoren gesprochen. Da ich einige der Unterzeichner bei verschiedenen Gelegenheiten kennen lernen konnte, ist mir bewusst, dass viele von ihnen nach bestem Wissen und Gewissen versuchen, für die Kirche neue Wege zu bahnen.

Und doch bin ich nicht glücklich über dieses Memorandum und glaube nicht, dass solche Schritte zu einer tiefen Erneuerung der Kirche führen können. Es würde den Umfang dieses kleinen Kommentars sprengen, auf die einzelnen Thesen dieses Memorandums einzugehen. Deshalb möchte ich nur allgemein kurz schildern, was mich an der Art eines solchen Memorandums stört. 

Da ist zum einen der Ton. Es entsteht der Eindruck, dass die absolut unfähige Kirchenleitung an allen negativen Entwicklungen alleine Schuld ist. Und dass die Unterzeichner als Einzige genau wissen, was zu einer neuen Blüte der Kirche führen kann. Das ist mir viel zu einseitig. Auf der einen Seite diejenigen, die Mut haben und neue Wege begehen wollen, auf der anderen Seite die Kirchenleitung, die ohne Verstand und Weitblick an Althergebrachtem festhält. Aber die Realität sieht doch nie so schwarz-weiß aus!

Es wäre doch für die Bischöfe und die Kirchenleitung von außen betrachtet oft viel einfacher, diese Thesen umzusetzen. Sie würden von vielen Seiten Lob dafür bekommen, könnten ihr negatives Image aufpolieren und scheinbar viele Personalsorgen beseitigen. Doch darf es den Bischöfen darum gehen? Kann es wirklich darum gehen, sich überall dem Druck der modernen Gesellschaft anzupassen? Natürlich muss die Kirche in ihren äußeren Formen und der Art und Weise der Glaubensweitergabe mit der Zeit gehen. Aber die Kirche muss sich doch selbst treu bleiben und nicht nur auf temporäre Entwicklungen reagieren.

Es wird im Memorandum auch viel von der Freiheitsbotschaft Jesu gesprochen. Aber ich habe den Eindruck, dass da die provozierende und fordernde Lehre Jesu manchmal auch zu sehr „harmonisiert“ wird. Die Botschaft Jesu will den Menschen tatsächlich befreien, aber sie verlangt dafür dem Menschen auch viel ab. Das zu verschweigen wäre nicht aufrichtig und lauter. Jesus hat nicht allen nach dem Mund geredet, sondern Vieles bei ihm provoziert und ist unbequem.

Das Memorandum wehrt sich gegen angstmachende Botschaften, die in der Kirche scheinbar immer noch weit verbreitet sind. Aber gleichzeitig baut es auch ein Angstszenarium auf: Wenn die Kirchenleitung die gestellten Forderungen nicht bald erfüllt, dann wären die „letzten Hoffnungen zunichte gemacht“ und es würde nur noch „Grabesruhe“ herrschen. Ein Blick in die Kirchengeschichte kann da wieder etwas beruhigen. Seit 2000 Jahren hat es immer wieder solche scheinbar letzten zunichte gemachten Hoffnungen gegeben und doch kam nach der Grabesruhe immer wieder die Auferstehung.

Aber das eigentliche Manko des Memorandums ist für mich nochmal ein anderes. Es wurde von prominenter Seite (Kardinal Walter Kasper in der FAZ) als das Fehlen der Frage der „Gotteskrise“ im Memorandum bezeichnet. Das Memorandum beschäftigt sich sehr stark mit strukturellen Fragen, aber die wichtige Frage, weshalb Menschen heute weniger Zugang zu Gott finden bleibt außen vor. Die Befürworter des Memorandums halten dagegen und meinen, dass es für die Menschen auch wieder leichter wird, den Weg zu Gott zu finden, wenn die beschriebenen äußeren Ärgernisse wegfallen. Doch wage ich das zu bezweifeln. Wenn alle Forderungen des Memorandums schnell umgesetzt würden, würden dann wieder mehr Menschen den Weg zu Gott finden? Würden mehr Menschen in unsere Gottesdienste kommen, um mit uns zu beten? Ich glaube, dass Viele an der Kirche nichts mehr fänden, wogegen sie sich reiben könnten, aber ob sie sich deshalb mehr für Gott öffnen, glaube ich nicht. 

Überhaupt drehen sich diese Diskussionen immer sehr stark um unser Tun und Handeln. Dass wir in Gott  einen haben, von dem wir glauben, dass er letztlich die Geschicke seiner Kirche in der Hand hält, wird oft vergessen. Es wird im Memorandum nicht dazu aufgerufen, dass die Gläubigen für die Zukunft der Kirche, für die anstehenden Entscheidungen beten. Dabei wäre das wohl das aller erste, was wir tun sollten.

Abschließend möchte ich noch die Heilige Mutter Teresa zu Wort kommen lassen. Sie wurde einmal von einem Journalisten gefragt, was sich denn ändern müsse, damit es in der Kirche wieder besser werde. Sie hat geantwortet: „Sie und ich!“

Natürlich muss in der Kirche ein ehrlicher Dialog über diese Themen geführt werden. Aber nur immer zu meinen, die anderen sind Schuld, die anderen müssen machen, die anderen müssen sich ändern, ist falsch. Umkehr und damit Neuanfang fängt immer bei mir selber an. Ich muss versuchen, Gott mehr zu lieben, ihm näher zu kommen. Das ist von mir verlangt, nicht mehr: Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu… (Gotteslob 295,3). Wenn wir da anfangen, dann ändern wir auch das Gesicht der Kirche.

Markus Zurl


Hier dokumentieren wir in Auszügen einige schriftliche Reaktionen aus der Pfarrgemeinde:

 

Machen Sie bitte so weiter! Wenn ich einiges jünger wäre, würde ich mich sicher mehr in "Wir sind Kirche" engagieren (wie früher). Durch die schwere Behinderung meiner Frau und mein Alter (84) können wir kaum noch am kirchlichen Leben teilnehmen, sind jedoch immer noch religiös interessiert. Seit meinem zehnten Lebensjahr bis ins Alter sind wir als aktive Laien in der Kirche ehrenamtlich tätig gewesen. Leider ist uns dies nach dem ersten Aufschwung nach dem Krieg und nach dem zweiten nach dem Konzil immer schwerer gemacht worden. So haben wir etwa um 1950 in der Jugend  (nach vielen Problemen) erkannt, dass wir zwar schlechte Katholiken sind, aber dass wir uns bemühen gute Christen zu sein.  Und diese Erkenntnis hat sich bei mir in den letzten Jahren noch verstärkt. Ich frag mich immer "ist die römische Kirche noch die Kirche Jesu Christi??" 
Meine Frau und ich werden wohl kaum eine Änderung in der Amtskirche mehr erleben. Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich eine neue lebendige Kirche!!

Stefan Ziegler mit Frau


In Ihrem Beitrag wird gefordert, auch im Hinblick auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften „den Respekt vor dem induviduellen Gewissen ernstzunehmen“. Das 2. Vatikanische Konzil lehrt (Gaudium et Spes (GS) 16): „Im Innersten seines Gewissens erkennt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muss und dessen Stimme ihn immer anruft, das Gute zu lieben und das Böse zu meiden und so, wenn nötig, in den Ohren des Herzens tönt ... Denn der Mensch hat ein Gesetz, das von Gott in sein Herz eingeschrieben ist, dem zu gehorchen eben seine Würde ist ... Und das Gewissen ist der verborgendste Kern und das Heiligtum des Menschen, in dem er allein ist mit Gott, dessen Stimme in seinem Innersten widerhallt“ (KKK = Katechismus der Katholischen Kirche, Oldenbourg-Verlag München 1993 Nr. 1776). 

Das Gewissen ist nicht der Urheber der sittlichen Ordung, sondern findet die sittliche Ordung bereits vor, so wie sie in den Geboten Gottes und auch in der natürlichen Ordnung der Dinge im Lichte der Vernunft erkennbar ist. Man muss deshalb sein Gewissen an der gerechten Ordnung, die Gott uns gegeben hat, ausrichten. 

In KKK Nr. 1790 f. steht weiter: „Dem sicheren Urteil seines Gewissens muss der Mensch stets Folge leisten. Würde er bewusst dagegen handeln, so verurteilte er sich selbst. Es kann jedoch vorkommen, dass das Gewissen über Handlungen, die jemand plant oder bereits ausgeführt hat, aus Unwissenheit Fehlurteile fällt. An dieser Unwissenheit ist der betreffende Mensch oft selbst schuld, z. B. dann, wenn er ‚sich zu wenig darum müht, nach dem Wahren und Guten zu suchen, und das Gewissen aufgrund der Gewöhnung an die Sünde allmählich fast blind wird‘ (GS16). In diesem Fall ist er für das Böse, das er tut, verantwortlich.“

Also hat der Mensch kein Recht dazu sich unter Berufung auf das persönliche Gewissen gegen Gottes Gebote zu entscheiden.

Otto Liebscher


Ich freue mich sehr über die offene Darlegung der verschiedenen Standpunkte zum Thema Kirchenreform. Ich sehe es allerdings nicht so, dass die eine Forderung die andere ausschließt, also die persönliche Reform ( = Bekehrung) die Strukturreform. Wir können hier weiterhin z.B. unser Glaubensseminar machen und gleichzeitig öffnet sich die Kirche (hier die Hierarchie) und gibt z. B. den Pastoralreferenten mehr Rechte: Das heißt konkret Aufhebung des Predigtverbots, Möglichkeit eine Gemeinde zu leiten und letztendlich auch die Möglichkeit der Priesterweihe. Wenn verheiratete anglikanische Pfarrer geweiht werden, warum dann nicht Pastoralreferenten als viri probati (=erfahrene Männer), die heute schon dieselbe Ausbildung wie Priester haben? Warum mir dieser Punkt besonders wichtig ist: Ich hätte gerne, dass auch in zehn Jahren noch z. B. jeden Sonntag in Pöring eine Eucharistiefeier stattfindet. Bei der jetzigen Personalpolitik ist das ausgeschlossen.

Zum Schluss noch ein Vorschlag: Planen Sie doch für Herbst eine Podiumsdiskussion mit Professor Neuner, der in Vaterstetten wohnt, das Memorandum unterzeichnet hat und bestimmt kein Revolutionär ist.

In gemeinsamer Sorge um diese Kirche grüße ich Sie ganz herzlich! 


Irmgard Flurer

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Er warnte vor der Herrschaft des Geldes, das mit einer „Geißel der Angst, Ungleichheit und wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und militärischer Gewalt“ herrsche und die „immer mehr Gewalt in einer Abwärts- spirale hervorbringt, die nie zu enden scheint“. Der Papst ermunterte die Organisationen, dass sie aufgerufen seien, Demokratie, die sich in einer ernsten Krise befindet „wieder zu beleben und wieder neu zu errichten“.

 

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