Pfarrgemeinde St. Martin Zorneding

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Archiv Zitate der Woche

Wenn viele Menschen sich bereits von der Kirche entfernt haben, dann ist das darauf zurückzuführen, dass die Kirche sich zu weit von der Menschheit entfernt hat. Eine Kirche aber, die die Erfahrungen der Menschen als ihre eigenen verspürt, die den Schmerz, die Hoffnung, die Angst aller, die sich freuen oder leiden, am eigenen Leib verspürt, diese Kirche wird zum gegenwärtigen Christus - und sie wird wie er erwartet und geliebt."

Bischof Oscar Romero, am 24. März 1980 ermordet am Altar, 24.Mai 2015 von Papst Franziskus selig gesprochen.

 

„Die Flüchtlinge von heute sind nicht allein politische Nachfahren der Verfolgten während der nationalsozialistischen Diktatur, nicht allein die Nachfahren der Vertriebenen bei Kriegsende. (...) Wir haben es fast vergessen: Auch Deutschland war einmal ein Land voller verzweifelter, hoffender Auswanderer. Fast 5,5 Millionen Deutsche trieb es zwischen 1812 und 1912 trotz lebensgefährlicher Überfahrten über den Atlantik zu einem ungewissen Neuanfang in Amerika. Sie flohen vor der Not, und sie flohen vor politischer Repression oder religiöser Intoleranz – so wie die Flüchtlinge und viele Migranten heute.“ Joachim Gauck in seiner Rede zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2015

(Es ist) dringend geboten, politische Programme zu entwickeln, um in den kommenden Jahren den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen stark verunreinigenden Gasen drastisch zu reduzieren, zum Beispiel indem man die Verbrennung von fossilem Kraftstoff ersetzt und Quellen erneuerbarer Energie entwickelt." Papst Franziskus in der Umweltenzyklika Laudato si’

"Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben." Papst Franziskus im apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM (47).

"Ich lade alle ein, wagemutig und kreativ zu sein in der Aufgabe, die Ziele, die Strukturen, den Stil und die Evangelisierungs- Methoden der eigenen Gemeinden zu überdenken. Ich rufe alle auf, großherzig und mutig die Anregungen dieses Dokuments aufzugreifen, ohne Beschränkungen und Ängste (33)." Papst Franziskus im apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM

"Es ist der technologischen Gesellschaft gelungen, die Vergnügungsangebote zu vervielfachen, doch es fällt ihr sehr schwer, Freude zu erzeugen". Ich kann wohl sagen, dass die schönsten und spontansten Freuden, die ich im Laufe meines Lebens gesehen habe, die ganz armer Leute waren, die wenig haben, an das sie sich klammern können (7). Papst Franziskus im apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM

"Dieses neue Klima, dieser neue Geist, diese neue Luft, die man atmet. Wegen seines Stils, wegen seiner Gesten, wegen der Entscheidungen, die Franziskus getroffen hat, hoffen wir wirklich, dass sich die Kirche erneuern kann im Sinne des Evangeliums, und dass sie der Welt die Gründe für das Leben, für die Hoffnung geben kann, die die Welt von ihr erwartet." Der neue Kardinalstaatssekretär im Vatikan, Pietro Parolin (58) über seine Erwartungen an die Kirche. Er trat am 15.10.2013 seine neue Aufgabe an.

 

„Bitte geht gegen den Strom. Seit mutig und geht gegen den Strom. Und wenn man euch sagt, nein, nimm lieber ein wenig Alkohol, nimm lieber ein wenig von den Drogen … . Nein! Geht gegen den Strom dieser Kultur, die uns so viel Schlimmes bringt! Versteht ihr das? Gegen den Strom gehen: Das bedeutet, Lärm zu machen. Geht voran, aber immer mit den Werten von Schönheit, Güte und Wahrheit!“ Papst Franziskus an 500 Jugendliche in der Petersbasilika (Radio Vatikan)

„Ein Gebet, das nicht zu einer konkreten Tat dem armen, dem kranken, dem hilfsbedürftigen und dem sich in Schwierigkeiten befindenden Bruder gegenüber führt, ist ein steriles und unvollständiges Gebet. Doch gleichermaßen, wenn man im kirchlichen Dienst seine Aufmerksamkeit nur auf das „Tun“ richtet, wenn man den Dingen, den Zelebrationen, den Strukturen mehr Gewicht verleiht, dabei aber die Zentralität Christi vergisst und sich nicht die Zeit zu einem Dialog mit ihm im Gebet nimmt, dann riskiert man, sich selbst zu dienen und nicht dem Gott, der im hilfsbedürftigen Bruder wohnt.“ Papst Franziskus (Angelusansprache am 21.07.2013)

"Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen und zugleich im Luxus leben.Welch ein himmelschreiender Widerspruch!" Pfarrer Roland Breitenbach

Neue Töne: Papst Franziskus soll lt. FAZ den „Verband lateinamerikanischer religiöser Männer und Frauen“ (CLAR) ermutigt haben, bei der Hilfe für die Armen keine Angst davor zu haben, katholische Lehre zu missachten. „Womöglich geht bei euch sogar ein Brief der Glaubenskongregation ein“, heißt es in einem Protokoll, „und wirft euch vor, dies oder das gesagt zu haben. Aber habt keine Angst. Erklärt dann, was zu erklären ist, aber macht vor allem weiter. Macht die Fenster auf und tut, was das Leben von euch verlangt. Ich habe lieber eine Kirche, die etwas tut und dabei Fehler macht, als eine, die selbst krank wird, weil sie sich verschließt.(...) Das Evangelium ist weder das alte Regelwerk noch dieser Pantheismus. Das Evangelium sind die Armen.“ (12.06.2013)

zum 50. Todestag von Papst Johannes XXIII.: "Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit." Papst Johannes XXIII. 25.11.1881-03.06.1963, Eines seiner '10 Gebote der Gelassenheit'

"Der Heilige Geist drängt zum Wandel, und wir sind bequem." Papst Franziskus

"Die Übel, die im Laufe der Zeit in kirchlichen Einrichtungen geschehen, haben ihre Wurzel in einer Selbstreferenz und eine Art theologischem Narzissmus. (...). Diese (Kirche) lebt, damit die einen die anderen beweihräuchern." Hart urteilte der jetzige Papst in seiner Rede vor dem Konklave über bestimmte Formen klerikaler Eitelkeit und über die Beschäftigung der Kirche mit sich selbst: Die Kirche täusche nur noch vor, dass Jesus Christus in ihr sei; in Wahrheit aber entferne sie sich von ihm. Der Kardinal von Havanna machte die geheime Rede mit Erlaubnis des Papstes nun öffentlich.

"Man bleibt nicht gläubig, wenn man wie die Traditionalisten oder die Fundamentalisten am Buchstaben klebt. Treue ist immer Änderung, Aufkeimen, Wachstum. Der Herr bewirkt eine Änderung in dem, der ihm treu ist [...] Das Risiko derer, die sich von der geschlossenen Welt ihres Tarsis über alles beklagen oder sich, wenn sie sich in ihrer Existenz bedroht fühlen, in Schlachten stürzen, um letztendlich nur noch mehr mit sich selbst beschäftigt, auf sich selbst konzentriert zu sein [...] Der apostolische Eifer erneuert sich, solange wir Zeugnis ablegen für den, der uns zuerst geliebt hat." Kardinal Jorge Mario Bergoglio (heute: Papst Franziskus) Interview in “In Kirche und Welt” - Internationale Monatszeitschrift; Ausgabe Nr. 11 – 2007. (Anmerkung: Tarsis= übetragen: "Land voll Kostbarkeiten" oder "Schatzinsel").

"Nur wenn wir den Armen so nahe kommen, dass Freundschaft entstehen kann, werden wir wahrhaft schätzen lernen, was den Armen von heute wichtig ist, wonach sie sich legitim sehnen und wie sie selbst ihren Glauben leben. Die Option für die Armen soll uns dahin bringen, Freundinnen und Freunde der Armen zu werden" aus dem Schlussdokument der Generalversammlung aller Bischöfe Lateinamerikas zusammen mit dem Papst in Aparecida 2007, das die Handschrift des Redakteurs, Kardinal Bergoglio (heute Papst Franziskus) trägt.

"Und so ist die Kirche für viele heute zum Haupthindernis des Glaubens geworden. Sie vermögen nur noch das menschliche Machtstreben, das kleinliche Theater derer in ihr zu sehen, die mit ihrer Behauptung, das amtliche Christentum zu verwalten, dem wahren Geist des Christentums am meisten im Wege zu stehen scheinen."Joseph Ratzinger, emeritierter Papst, 1968 in „Einführung in das Christentum“.

Gebet für den neuen Papst: "Du unser Gott, schenk uns einen weitherzigen Papst, der mutig für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt eintritt und der zusammen mit uns Christinnen und Christen deine Kirche erneuert, damit sie Botschafterin der befreienden Wahrheit ist, Ort der Gleichberechtigung von Frau und Mann, Stätte des Freimuts und der versöhnten Vielfalt und Erzieherin zur Unterscheidungs- und Kritikfähigkeit."Das gesamte Gebet lesen

"Für uns hat ein Glaube nur Wert, wenn er durch das Nachdenken des Individuum errungen ist, dass er von diesem begriffen wird, dass er ihn ganz in sich aufgenommen hat. Eine durch höheren Befehl herbeigeführte Überzeugung ist ein ebenso vollkommener Unsinn, als eine mit Gewalt erlangte Liebe oder befohlene Sympathie."Ernest Rénan (1823 - 1892), französischer Religionswissenschaftler, erst katholischer Theologe, später Orientalist, Historiker und Philosoph

"Die Frage, ob Geschiedene die Kommunion empfangen können, muss umgedreht werden. Wie kann die Kirche durch und mit den Sakramenten zur Hilfe für schwierige Familiensituationen werden?" Kardinal Martini am 8. August 2012 kurz vor seinem Tod in seinem “spirituellen Testament

"Der freien Ausübung der primatialen Gewalt des Papstes in der ganzen Kirche werde ich folgen, seine Rechte und Autorität werde ich mich bemühen zu fördern und zu verteidigen." Aus dem Treue-Eid der Bischöfe, 1987 eingeführt. Jesus: "Ich sage euch: Schwört überhaupt nicht!" (Mt 5,34)

"Dass es trotz der Päpste und Bischöfe heute noch eine Kirche gibt, kommt fast einem Gottesbeweis gleich." Pfarrer Alois Brem, in der Ebersberger Zeitung unter den besten "Worten des Tages" aus dem Jahr 2012 ausgewählt

"Das wollte Gott in dieser Nacht: Die Menschen sollen Menschen werden. Die Hände offen halten und die Herzen weit. Einander achtsam und geschwisterlich begegnen. Das Leben über den Tod siegen lassen durch seine Liebe: Sie wurde Mensch für uns" Pfarrer Roland Breitenbach, Schweinfurt. Lesen Sie hier den gesamten Text

"Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da." Franz Kafka

"Das Wichtigste im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." Albert Schweitzer, Arzt, Theologe und Helfer der Menschheit

"Wir sind nicht auf Erden, um ein Museum zu hüten, sondern um einen Garten zu pflegen, der von blühendem Leben strotzt und für eine schönere Zukunft bestimmt ist." Johannes XXIII. zur Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils

"Schwestern und Brüder. Achtet sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind schwer und böse. Darum seid nicht unvernünftig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist." aus dem Brief an die Epheser (5,15 ff)

„Was der liebe Gott vom Geld hält, kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt.“ Peter Bamm

"Wir wollen nicht aus dem Boot aussteigen, aber wir wollen von der Ruderbank aufstehen und über den Kurs reden." Monsignore Helmut Schüller (Initiator der Pfarrer-Initiative) über die Haltung der kritischen Pfarrer in Österreich

"Menschen stolpern gelegentlich über die Wahrheit, doch die meisten stehen wieder auf und eilen davon, als wenn nichts geschehen wäre" Winston Churchill

"Ist nämlich einmal die heilige Stromleitung vom Himmel zur Erde, die über den Vatikanischen Hügel zu laufen gedacht wurde, zerschnitten, haben die Gesetze und Vorschriften unserer heiligen Mutter der Kirche und unseres heiligen Vaters Papst ihre Zeit gehabt. Das kann wie eine Befreiung erscheinen …" Roger Charles Lenaers, belgischer Jesuit, geboren 1925, seit 1995 Pfarrer in Vorderhornbach in Tirol, Autor von: Der Traum des Königs Nebukadnezar oder Das Ende einer mittelalterlichen Kirche

"In einer Zeit, in der Gott für viele der große Unbekannte und Jesus einfach eine große Persönlichkeit der Vergangenheit geworden ist, wird uns nur ein missionarischer Aufbruch gelingen, wenn wir die Qualität unseres Glaubens und unseres Betens erneuern. Wir werden nicht imstande sein, adäquate Antworten zu geben, wenn wir nicht neu offen werden für die Gnade. Wir werden die Menschen nicht fürs Evangelium zu gewinnen wissen, wenn wir nicht zuerst selbst zu einer tiefen Gotteserfahrung hin umkehren!" Papst Benedikt XVI. zur Ausrufung des „Jahres des Glaubens" ab 11.10.2012

Jesus sagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Da aber die Liebe nie zum Gesetz werden kann, hat er damit die Gesetze aufgehoben. Liebe ist immer Geschenk, nie Gesetz. Weil die Liebe aus der Welt Gottes kommt, unterliegt sie auch nicht den menschlichen Gesetzen. Pfr. Alois Brem (in seiner Predigt am 3. Fastensonntag 11.März 2012)

"Das Weltbild der Kirche und ihr Menschenbild und zusammenhängend damit ihr Gottesbild, sind im Mittelalter stecken geblieben, während die westliche Gesellschaft sich in einem immer rascheren Tempo vom Mittelalter entfernt. Wer denkt und fühlt wie im Mittelalter, redet auch so. Für den modern denkenden und fühlenden Menschen ist diese Sprache eine Fremdsprache geworden, ebenso fremd wie weiland das Kirchenlatein." Roger Charles Lenaers, belgischer Jesuit, geboren 1925, seit 1995 Pfarrer in Vorderhornbach in Tirol, in: Der Traum des Königs Nebukadnezar oder Das Ende einer mittelalterlichen Kirche

„Wir reden von Gott, von seiner Existenz, von seiner Persönlichkeit, von drei Personen in Gott, von seiner Freiheit, seinem uns verpflichtenden Willen und so fort ... Aber bei dieser Rederei vergessen wir dann meistens, dass eine solche Zusage immer nur dann einigermaßen legitim von Gott ausgesagt werden kann, wenn wir sie gleichzeitig auch immer wieder zurücknehmen.“ Wir müssen, so Rahner in seinem letzten Vortrag, „unsere Aussagen immer auch hineinfallen lassen in die schweigende Unbegreiflichkeit Gottes selber.“ Karl Rahner (1904-1984), in: „Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen“

"Raumzeitlich und im Bewusstsein weit entfernt von nomadischen Völkern, kann der verstädterte Mensch keinen Wüstengott erfahren. (...) Der Wegegott ist eingesperrt in Denk- und Verhaltensschemata. Er musste sich niederlassen als Ansässiger, dem die Verwaltung über die Schulter schaut. (...) Ist unsere Krise nicht eine Krise des Kirchengottes, des fixierten, katechetisch abgepackten, obrigkeitlich überwachten, zensurierten und verwalteten Gottes?" Paul Konrad Kurz, zitiert in „Christ in der Gegenwart“ 34/2011,p.377

"Dogmenerklärungen sind nicht tragisch zu nehmen. Sie sind keine ewigen Orakelsprüche." Jesuit und Pfarrer Roger Charles Lenaers (*1925), versucht durch neue Formulierungen die christliche Glaubensbotschaft mit der Modernität (und der naturwissenschaftlichen Denkweise) zu versöhnen. Demnach ist Gott die tiefste Wesenheit des gesamten Kosmos (Buch: "In Gott leben ohne Gott").

"Wer wirklich etwas für sich tun will, tue etwas für andere. Geben gibt. Andere glücklich zu machen, ist der sicherste Weg zum eigenen Glück." Eckart von Hirschhausen (Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller)

"Wie jeder Einzelpilger kommt die Kirche auf ihrem Weg nur voran, wenn sie mit leichtem Gepäck unterwegs ist. Von Überflüssigem, Hinderlichem und Beschwerlichem muss sie sich trennen. Darum muss sie sich immer wieder fragen, ob sie ihren Gliedern nicht zu viel aufbürdet – an moralischen Normen, dogmatischen Belehrungen, liturgischen Pflichten. Kann es sein, dass es heute deswegen vielen Zeitgenossen schwer fällt, Christ zu werden oder Christ zu bleiben, weil sie diesen Ballast buchstäblich nicht mehr ertragen können? Gibt es nicht auch in der Kirche Vieles, von dem sie loskommen muss, wenn sie vorankommen will? Macht der moralische und dogmatische Ballast die Kirche nicht unbeweglich?" Hans-Joachim Höhn in: Fremde Heimat Kirche

"Ambrosius wurde durch die Wahl von 3000 Christen im Jahr 374 Bischof von Mailand, obwohl er noch nicht einmal getauft war. Angesichts mancher höchst unglücklicher Bischofsernennungen wäre der demokratische Weg von unten nach oben und nicht, wie bislang, von oben herab, mehr als diskussionswürdig. Ganz abgesehen davon, dass Jesus die hierarchischen Strukturen der Kirche keinesfalls wollte: 'Unter euch soll es nicht so sein wie bei den Machthabern der Welt!'" Pfr. Roland Breitenbach, Schweinfurt, am 07.03.2012 in seinem Ortsgespräch am Mittwoch

Die Bischöfe sollen Diener sein (II. Vaticanum, Bischöfe 16) und dürfen "den Geist nicht auslöschen" – etwa durch Diffamierung der Meinung anderer (II. Vaticanum, Laien 3). Sie haben eine "Pflicht zum Dialog" (II. Vaticanum, Bischöfe 13). Denn auch die so genannten Laien sind mit „Glaubenssinn“ ausgerüstet, und zwar von Christus selbst: "Die Gesamtheit der Gläubigen (…) kann im Glauben nicht irren" (II. Vaticanum, Kirche 12, 35).

"Der 'Aufruf zum Ungehorsam' der österreichischen Pfarrerinitiative ist ein Notruf, weil wir alle spüren, dass wir das eigentlich nicht mehr können. Immer größere Einheiten und immer mehr Aufgaben, lassen uns kaum Zeit und Kraft für unsere eigentliche Aufgabe da zu sein: die Menschen in ihren Nöten und Sorgen zu begleiten und ihnen als Seelsorger aus der Kraft des Evangeliums zur Seite zu stehen." Johannes Leuthner, Pfarrer von fünf Pfarreien, +20.10.2011 im Alter von 46 Jahren

"Ich glaube, Gott, du hast von den Leuten genug, die ständig davon reden, dir zu dienen mit der Miene von Feldwebeln, dich zu kennen mit dem Gehabe von Professoren, zu dir zu gelangen nach den Regeln des Sports, und dich zu lieben wie man sich in einem alten Haushalt liebt. Eines Tages, als du ein wenig Lust auf etwas anderes hattest, hast du den heiligen Franz erfunden und aus ihm deinen Gaukler gemacht." Madeleine Delbrêl (1904-1964), französische Schriftstellerin und katholische Mystikerin

"Die Bischöfe in den USA haben ihre Null-Toleranz-Politik beschlossen und hatten kurz vorher in Dallas die Berichte von vier Opfern angehört. Ich glaube, wenn Bischöfe direkt mit Opfern ins Gespräch kommen und deren Geschichte hören, dann lässt sich etwas in Bewegung setzen. Bischöfe sind mitfühlende Leute – sie brauchen den direkten Kontakt zu Opfern, sie müssen ihre Geschichten anhören." Stephen Rossetti, Psychologe, Priester und Absolvent der „United States Air Force Academy“ in Colorado, einer der bekanntesten Missbrauchs-Experten der USA, auf dem internationalen Kongress über kirchlichen Umgang mit Missbrauchsfällen, Rom 09.02.2012

"Nicht das Evangelium ist es, das sich verändert; nein, wir sind es, die gerade anfangen, es zu verstehen." Papst Johannes XXIII.

"Mein Glaube an die Gewaltlosigkeit verpflichtet mich zu äußerster Entschlossenheit. Da bleibt kein Raum für Feigheit oder Schwäche. Verzeihen ist die Eigenschaft des Starken." Gandhi, dessen Todestag der 30. Januar ist

"Ich wünsche mir in der Region München gescheite Pfarrer, gerne verheiratet, gerne mit Kindern, gerne auch eine Diakonin oder Pfarrerin" Uwe Karrer, Vorsitzender des Katholikenrates der Region München, im Okt. 2010 (sz, 10.01.2012)

"Wir dürfen uns um des jesuanischen Glaubens willen nicht hinter Gesetzen und Vorschriften verschanzen, die wir uns selbst im Lauf der Kirchengeschichte gegeben haben, die also keine göttlichen, sondern menschliche Gesetze sind: Die sog. Apostolische Nachfolge, der Zwangszölibat für den Weltklerus, die absolutistische päpstliche Monarchie, das sog. Unfehlbarkeitsdogma – um nur einige Beispiele zu nennen" Pfr. Alois Brem in: Die Dynamik des Vorläufigen, S.28

"Auf der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland in Würzburg ab 1971 wurden Fragen wie der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, Fragen einer lebensnäheren Sexualethik, auch die Frage des Diakonats der Frau behandelt. (...) Rom hat sich den Problemen verweigert, teilweise wurden die Diskussionen abgeblockt. (...) Die Probleme haben sich verschärft, und die Ungeduld wächst." Eberhard Schockenhoff, Professor für Moraltheologie in Freiburg am 22.12.2011 in der Badischen Zeitung

"Wir bitten euch, Brüder: Haltet Frieden untereinander! Ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen! Bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun. Prüft alles und behaltet das Gute! Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört." nach dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Tessalonicher, 5, 12-21, etwa 50 nach Chr.

„Türen zum Hinein- und Hinausgehen zum Hindurchgehen und zwischen Tür und Angel stehen bleiben
als Schutz vor Gefahr und Weg in die Freiheit zum laut Knallen und behutsam Schließen
die hinter mir zuschlagen oder vor mir sich neu eröffnen mir verschlossen bleibende
und solche, die ich öffne kleine behelfsmäßige  und große schwere oder geheimnisvolle
Adventskalendertürchen zum Öffnen beim Warten auf ich-bin-die-Tür“
© by Ameleo

„Der Mensch unserer Tage ist sich seiner Freiheit bewusst. Da nützt alles Pochen auf Autorität, alles Einfordern von Gehorsam nichts. Die Zeiten der fordernden Autorität sind vorbei. Das Zeitalter der Übereinkunft, der Partnerschaft, der freien, selbstverantwortlichen Hingabe hat begonnen.“ aus "Kardinal Franz König: Gedanken für ein erfülltes Leben", herausgegeben von Annemarie Fenzl und Heinz Nußbaumer (Wien 2004). Kardinal Franz König war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien

„Jeder Widerspruch weckt Energie. Wo Energie ist, da ist Leben und Wachstum. Das gilt besonders für die Religion. Zeiten, in denen kein Widerspruch zugelassen wurde, waren Zeiten der Erstarrung. Jesus selbst liebte das widersprüchliche Reden: 'Wer sein Leben liebt, wird es verlieren.' Unser Leben würde sehr bereichert, wenn wir den Widerspruch in uns, also auch das Negative, ebenso gastfreundlich aufnehmen wollten, wie das Angenehme und Erfreuliche.“ Pfarrer Breitenbach (Schweinfurt) im "Ortsgespräch", jeden Mittwoch hier

„Jesus hat eben auch Lebensfreude gepredigt und war auch mal ein Zecher. Von diesem pharisäerhaften und selbstgerechten Gutmenschentum hielt er nichts. Auch deshalb schätze ich seine Botschaft“ Thomas Gottschalk am 21.11.2011 im Spiegel-Interview

„Es gibt zwei Arten, diese Welt zu konfrontieren. Die einen zählen traurig die vielen Löcher im Emmentaler und beklagen den Käseverlust, die anderen freuen sich am Käse zwischen den Löchern und genießen das Gute am Vorhandenen.“ Pinchas Lapide, 1922-1997, jüdischer Theologe - DIE WELT, 25. März 1986, Nr.71 S.7

„Es gibt im Grunde nur zwei Wege, mit der Bibel umzugehen. Entweder man nimmt die Bibel wörtlich oder man nimmt sie ernst.“ Pinchas Lapide, 1922-1997, jüdischer Theologe

„Genieße das Leben mit deiner Frau, die du liebhast, solange du das eitle Leben hast, das Dir Gott unter der Sonne gegeben hat; denn das ist Dein Teil am Leben und bei Deiner Mühe, mit der Du Dich mühst unter der Sonne. Alles, was Dir vor die Hände kommt, es zu tun mit Deiner Kraft, das tu.“ Salomo im Buch der Prediger (9,9)

Am Horn von Afrika leiden und sterben die Menschen aufgrund der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren. Radio Vatikan fragte Prälat Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer des bischöflichen Hilfswerks Misereor: Was ist bei der Hilfe in den Dürregebieten besonders wichtig und was kann vor allem der Westen für die Menschen tun? Seine Antwort:
„Entscheidend ist die langfristige Hilfe: Dass wir uns endlich aufraffen und Entscheidungen treffen, damit der Klimawandel bekämpft wird. Hier bei uns durch das Absenken von Emissionen und in den betroffenen Ländern durch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.“ radio vatikan 29.09.2011

„Unser Glaube ist nämlich nicht in erster Linie eine Moral! Er ist auch nicht zuerst ein Gedankengebäude, und auch nicht ein bloßes Gebilde von Lehrsätzen. Das Christentum ist zu allererst ein Geheimnis, nicht irgendein Geheimnis, sondern ein Geheimnis der Liebe, einer Liebe zwischen Gott und Mensch, zwischen Gott und mir, einer Liebe, die nicht etwas gibt, sondern die sich selbst gibt.“ aus der Antrittspredigt von Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki am am 27.08.2011 in Berlin

„Wir müssen jetzt den Paradigmenwechsel hin zu einer Wirtschaftsweise einleiten, die unser Planet verkraftet und die letztlich auch mehr Sinn stiftet. Der Befund ist doch eindeutig: Die Rohstoffe werden knapper, die Energie wird knapper, die Umweltschäden werden größer. Für mich gibt es keinen Zweifel: Die Nation, die sich am schnellsten, am intelligentesten auf diese Situation einstellt, wird Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.“ Alt-Bundespräsident Horst Köhler im Focus-Interview am 22. März 2010

„Warum können Engel fliegen? Weil sie sich leicht nehmen.“ (Autor unbekannt)

"Gute Reise: Vögel sollen dich begleiten und Himmelsblau und Menschenfreundlichkeiten.
Sei vor Schlangen auf der Hut - schreib mir mal und mach es gut!"
(Anne Steinwart)

"Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen." Mark Twain (1835 - 1910)

"Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern." Marcel Proust, französischer Schriftsteller

„Wie lange werden wir noch mit der Vogel-Strauß-Politik fortfahren und unseren Kopf in den Sand stecken? Wie lange wollen wir noch versuchen, um jeden Preis die Fassade, eine Fassade, von der sich heute niemand mehr täuschen lässt, zu wahren? Wie lange werden wir eine Reform, die sich aufdrängt und die man schon zu lange zurückgestellt hat, auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben?“ Der ägyptische Jesuit Henri Boulad im Juli 2007 in einem persönlichen Brief an Papst Benedikt XVI.

„Wer die Freiheit aufgibt, gibt sein Christsein auf. Der Christ steht frei ohne irgendwelche Rückendeckung vor Gott und vor der Welt, auf ihm allein ruht die ganze Verantwortung dafür, wie er mit dem Geschenk der Freiheit umgeht. Durch diese Freiheit aber wird der Christ im ethischen Handeln schöpferisch. Das Handeln nach Prinzipien ist unproduktiv, das Gesetz abbildend, kopistisch. Das Handeln aus der Freiheit ist schöpferisch.“ Dietrich Bonhoeffer, ev. Theologe

„Die Bischöfe müssen merken, dass es so nicht weitergeht. Vielleicht finden sich dann unter ihnen auch ein paar Mutige. Die Bischöfe müssen endlich die Anliegen des Volkes gegenüber der römischen Kurie vertreten und nicht umgekehrt.“ Hans Küng in DIE ZEIT 28.05.2011

„Wir bringen in kaum mal 200 Jahren das Gleichgewicht durcheinander, das in über vier Milliarden Jahren Erdgeschichte geschaffen wurde.“ Yann Arthus-Bertrand, französischer Fotograf und Journalist in: "Hommage an Mutter Erde", Spiegel Online Wissenschaft, 30. Mai 2009

„Gebet als heilsame Unterbrechung führt uns mitten in der Hektik wieder zur Ruhe“ Anselm Grün

„Glück ist nicht die Abwesenheit von Problemen, sondern die Fähigkeit mit Ihnen umzugehen.“ Ullrich A. Ehrhardt

„Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, aber ebenso mit einem Besen.“ Papst Johannes XXIII. (+1963), der Erfinder des 2. Vatikanischen Konzils

Nach der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes" gilt der Grundsatz: „Stärker ist, was die Gläubigen eint, als was sie trennt. Es gelte im Notwendigen Einheit, im Zweifel Freiheit, in allem die Liebe (in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas)." (...) Der Spott, mit dem seit der Ankündigung der Dialoginitiative der deutschen Bischöfe der Begriff „Dialog" in der Kirche von interessierter Seite zurückgewiesen wird, ist keineswegs Ausdruck einer besonderen Treue zum kirchlichen Lehramt. Er verrät vielmehr eine erstaunliche Unkenntnis über die Dokumente des II.Vatikanischen Konzils. Eberhard Schockenhoff (Prof. für Moraltheologie, Universität Freiburg, in Christ in der Gegenwart 29.Mai 2011)

"Der Glaube ist wie die Liebe: Er lässt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein missliches Unternehmen, ihn durch Maßregeln einführen oder befestigen zu wollen.“ Arthur Schopenhauer (dt. Philosoph, 1788-1860)

"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“ Ps. 91, 11-12

"Halte Dich an die, die die Wahrheit suchen -  hüte Dich vor denen, die sie gefunden haben.“ André Gide (1869 – 1951) Literaturnobelpreis 1947

"Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung, haben (die Gläubigen) das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun.“ geltendes Kirchenrecht

"Wäre das Leben ein Würfelspiel, dann wäre Ostern der unbedingte Glücksfall: Du hast auf jeden Fall gewonnen. FROHE OSTERN!“ Dr. Arnold Mittnitzer

"Die Fastenzeiten sind Teil meines Wesens. Ich kann auf sie ebensowenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äußere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.“ Mahatma Gandhi weitere Zitate zum Fasten

"Fasten heißt lernen, genügsam zu sein; sich weigern, in Materie zu ersticken; sich von allem Überflüssigen lächelnd verabschieden.“ Phil Bosmann

"In der jüngst wieder aufgeflammten Zölibatsdebatte betonen die Bischöfe immer wieder, dass Jesus ehelos geblieben ist. Davon dass er arm, besitzlos und anspruchslos gelebt hat, reden die Oberhirten vorsichtshalber nicht“. Volkszeitung Schweinfurt, 23. März 2011

"Wer sich angesichts der Atomkatastrophe in Japan dem Appell für einen unverzüglichen, geordneten Ausstieg aus der Atomkraft anschließt, muss aber mit dem 'Raus' aus der Atomenergie auch ein 'Rein' in einen bescheideneren Lebensstil verbinden“. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick am 20. März 2011 bei der diözesanen Eröffnung der Misereor-Fastenaktion www.erzbistum-bamberg.de

"Seit längerem steht die Energiefrage im Raum: erschöpfbare Ressourcen, die bedrohlichen Folgen des Klimawandels und die Tatsache, dass immer noch einem beträchtlichen Teil der Menschheit ein offener und kostengünstiger Zugang zu Energie fehlt, machen ein Umsteuern der Energiepolitik dringend notwendig. Es muss darum gehen, den Energieverbrauch zu verringern, die Effizienz der Energienutzung zu verbessern und die Suche nach alternativen Energien mit aller Kraft voranzutreiben." Pressebericht der Deutschen Bischofskonferenz nach der Vollversammlung am 17. März 2011 in Paderborn

"Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen." (unbekannte Quelle)

"Der geistliche Mensch kennt Ungewissheit - ein Geisteszustand, der dem religiösen Fanatiker unbekannt ist." Der indische Jesuit Anthony de Mello in "Warum der Schäfer jedes Wetter liebt"

"Staunen stets vor Himmelspforten, / wenn Bischöfe von allerorten / protzig kommen vorgefahren /keinesfalls in kleinen Karren. Eine Tageszeitung titelt: / Toll hat sich der Verein entwickelt, / wenn man an den Esel denkt, / den der Herr Jesus einst gelenkt." aus der Faschingspredigt von Pfr. Breitenbach/Schweinfurt

"Der Mächtige vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron, und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben, und lässt die Reichen leer ausgehen." Maria nach Lukas 1,49-53

"Wenn viele Menschen sich bereits von der Kirche entfernt haben, dann ist das darauf zurückzuführen, dass die Kirche sich zu weit von der Menschheit entfernt hat. Eine Kirche aber, die die Erfahrungen der Menschen als ihre eigenen verspürt, die den Schmerz, die Hoffnung, die Angst aller, die sich freuen oder leiden, am eigenen Leib verspürt, diese Kirche wird zum gegenwärtigen Christus - und sie wird wie er erwartet und geliebt." Bischof Oscar Romero am 3. Dezember 1978

"Kirche ist nicht zuerst eine Institution, sondern ein Ereignis: Dass nämlich Sehnsucht und Frohe Botschaft, Hoffnung und Gutes Wort miteinander Kontakt finden und sich als sichtbare Gemeinschaft darstellen." Thomas Philipp in „Wie heute glauben?“ Herbig Verlag München 2010

"Nichts soll dich ängstigen, Nichts dich erschrecken, Alles vergeht, Gott ändert sich nicht. Die Geduld erreicht alles. Wer sich an Gott hält, dem fehlt nichts. Gott allein genügt." Theresa von Avila

"Gesegnet seien eure nächsten Gedanken und Pläne. Euer nächster Schritt und Weg. Eure nächste Schwierigkeit und Enttäuschung. Eure nächste Freude und Erwartung. Gesegnet sei der Nächste, der euch begegnet."  Pfr. Roland Breitenbach http://www.stmichael.de

"Die Kirche der Zukunft wird als kleine Gemeinschaft sehr viel stärker die Initiative ihrer einzelnen Glieder beanspruchen. Sie wird auch gewiss neue Formen des Amtes kennen und bewährte Christen, die im Beruf stehen, zu Priestern weihen. In vielen kleineren Gemeinden bzw. in zusammengehörigen sozialen Gruppen wird die normale Seelsorge auf diese Weise erfüllt werden. Daneben wird der hauptamtliche Priester wie bisher unentbehrlich sein." (Joseph Ratzinger in „Glaube und Zukunft“, 1970, heute Papst Benedikt XVI.)

"Derzeit sind nur die Kirchen in der Lage, einigermaßen allgemeinverbindlich Moralnormen zu formulieren. Die katholische Kirche muss eine viel größere Rolle spielen im Kampf gegen den Krieg als Mittel der Politik, bei der Überwindung von Elend und Hunger auf der Erde und bei einer anderen Integrationspolitik" (Gregor Gysi, Die Linke, in RP-Online am 22.12.2010)

Das Programm, das Gott uns ins Herz geschrieben hat, heißt: ‚Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird’. Dieser Satz ist in der Verkündigung der Kirche lange Zeit bewusst übersehen worden, um gewisse Höllenqualen und Kreuzesschmerzen an die Wand malen zu können.“ (Pfarrer Alois Brem in: Die Dynamik des Vorläufigen S. 30)

„Wir haben nur eine kurze Lebenszeit. Daher ist es wesentlich, Dinge zu tun, die es wert sind, und diese jetzt zu tun.“ Sir Robert Baden-Powell (1857-1941), Begründer der Welt-Pfadfinderbewegung

Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen; binde sie dir um den Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens. (Spr 3,3).

Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde. (Friedrich von Bodelschwingh) 

Tradition bedeutet nicht, Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiter zu tragen. (Karl Nothof)

In jedem steckt ein Bild des, der er werden soll –
So lang er dies nicht ist, ist nicht sein Friede voll 
(Angelius Selesius)

„Du kannst Dein Leben nicht verlängern, nur vertiefen" (Gorch Fock).

„Die alte Theologie, die Theologie des Systemdenkens, das die Gedanken Gottes zudenkt und verriegelt, hat ausgedient.“ (Michael Albus in „Eugen-Biser-Tagebuch“).

 

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“Wir sind Kirche” nahm als internationale Bewegung, die auf der ganzen Welt vertreten ist, an dem Dritten Welttreffen der Sozialen Bewegungen in Rom teil. Bei einer Audienz hielt der Papst  eine eindringliche Ansprache:

Er warnte vor der Herrschaft des Geldes, das mit einer „Geißel der Angst, Ungleichheit und wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und militärischer Gewalt“ herrsche und die „immer mehr Gewalt in einer Abwärts- spirale hervorbringt, die nie zu enden scheint“. Der Papst ermunterte die Organisationen, dass sie aufgerufen seien, Demokratie, die sich in einer ernsten Krise befindet „wieder zu beleben und wieder neu zu errichten“.

 

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